In nächste Zeit will ich mal ein paar Wege vorstellen, was für Möglichkeiten es gibt mit Websites oder sonstiges im Netz sich etwas dazu zu verdienen. Ich denke jeder der schon einmal über den Tellerrand geschaut hat, der weiß das Google Adsense sicherlich nicht schlecht, aber auch nicht das wahre ist. Von vielen werden heutzutage die Anzeigen mit diversen Plugins geblockt und wenn nicht, dann braucht man etwa 1000 Besucher für etwa einen Klick der 10 Cent ausmacht. Von daher sollte man überlegen, eigene Anzeigen auf der Website zu erstellen, dabei sollte man aber immer darauf achten, auf welcher Website man was benutzt.

Bezahlung per Installation
Eine Option sind da zum Beispiel, Pay-Per-Install Programme: Man kriegt Geld dafür, dass Besucher Programme installieren. Je nach Land des Besuchers liegt die Provision zwischen 15 cent und $1.5. Im Vergleich zu Affiliate Programmen ist das zwar am Aufwand gemessen weniger, aber dafür kann man Pay-Per-Install vielseitiger einsetzen. Zum Beispiel kann man die Installation einfach nach der Installation des eigenen Freeware Tools starten lassen. Das sind dann etwa zwei Klicks, die der User bestätigen muss. Damit kann man dann doch einiges einnehmen, da gerade Freeware Tools noch immer sehr gefragt sind. Vor allem wenn man die Tools bei großen amerikanischen Downloadseiten einträgt, lässt sich da doch etwas dazu verdienen.
Ansonsten sind die Einsatzmöglichkeiten eher beschränkt. Je nach Prinzip, kann man die Exe Datei natürlich auch umbenennen und als etwas anderes ausgeben. Zum Beispiel als Musikdatei, aber da sollte schon jeder wissen ob und wie er so was macht.
Allgemein sind die Pay-Per-Install Programme nicht unbedingt das Benutzer freundlichste: Alle installieren Adware um sich finanzieren zu können. Diese “Adware” kann sehr vielfältig sein. Bei manchen wird nur eine Toolbar installiert, bei anderen laufen mehrere Prozesse im Hintergrund die ab und an ein Popup erscheinen lassen. Manche ändern die Startseite des Explorers auf die Zielseite um. Auf jeder Website findet man den Hinweis, dass die Programme keine “Spyware” wären. Das kann man auch gut glauben, aber bei manchen würde man sich wünschen, sie wären “nur” Spyware.
Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass es kaum wirklich gute Anbieter gibt. Die meisten verschwinden immer wieder für kurze Zeit, oder zahlen das Verdiente nicht 100% aus. Seriösere Anbieter sind Kikin und Yahoo Toolbar. Diese eignen sich sehr gut zum einbinden in ein Freeware Tool. Kikin ist keine direkte Toolbar sondern blendet sich bei diversen Suchergebnissen ein, zum Beispiel auf Google.
Wer vorgefertigte Werbeseiten haben will, der kann LoudMo.Org nutzen. Diese zahlen auch problemlos aus. Allerdings kann der Benutzer die Dateien nur über die vorgefertigten Seiten herunterladen. Wer Videos anbietet, kann mit einem Link auf den “neusten Flash Player” auf der LoudMo werbe Seite leicht Installationen erreichen. Die Seite ist zwar nur für bestimmte Nischen geeignet, aber dafür ist LoudMo.Org echt sehr gut. Was da installiert wird, weiß ich nicht.
Wesentlich unseriöser und nur für reine Blackhat Sachen eignen sich Seiten wie InstallConverter oder Pinball. Dort “muss” man Kontakt zum Administrator aufnehmen um angenommen zu werden. Die dortigen Programme sind allerdings richtig verseucht und führten schon mehrmals zur Beschädigung des Windows Systems. Und vor allem lassen diese einem wohl auch Mitglied in einem BotNet werden..
Aus Spaß würde ich keine dieser Programme auf dem eigenen Rechner installieren, da es oft kompliziert ist, sie wieder zu entfernen. Immer wieder werden diese Exe Dateien auch von Virenscannern erkannt. Darauf verändern die Betreiber dann die Signaturen des Programms um wieder einige Zeit unerkannt zu bleiben…
Allgemein sieht man also, dass sich bestimmte Programme eher für zwiespältige Websites eignen. Benutzung auf eigene Gefahr.