



Vorhin schrieb ich noch über die schlechte Bezahlung bei PTC Websites, gerade fand ich eine wesentlich “über bezahlte” PTC Website: AdFlasher.Net
Dort kann man sich Werbepackete ab 15 Euro kaufen und kriegt für das Betrachten 30 Euro zurück. Die Arbeitszeit für so ein Packet wird auf etwa eine Stunde geschätzt. In dieser Stunde muss man auf einer Flash Website etwa alle 10 Sekunden innerhalb von 5 Sekunden ein bestimmtes Quardrat anklicken. Dann öffnet sich ein kleines Fenster und man muss diese Website eine kurze Zeit geöffnet haben. Alle 27 Sekunden kriegt man eine kleine zwischen Vergütung.
Damit ist dieser Anbieter der mit Abstand höchst zahlende. Auf Dauer wird dieses System wohl kaum funktionieren und ich frage mich auch, wieso man erst mal Werbepackete kaufen muss um danach das Geld wieder doppelt zurück zu bekommen. Funktionieren und auszahlen macht dieser Dienst laut vielen Forenbeiträgen und eigener Erfahrung mit AdFlasher.net allerdings einwandfrei.




Als ich am Wochenende mal wieder bei einem Fußballspiel war, dachte ich einmal mehr, wie viel die Pfandflaschensammler wohl mit so einem Spiel verdienen würden. 15 Cent im Schnitt pro Flasche klingt nicht viel, aber 100 Flaschen sind dann schon 15 Euro.
Und genau diesen Trend, mit vielen Cent Beträgen sich etwas dazu zu verdienen, gibt es schon lange im Internet: Bei den ganzen Paidmailern, Paid Surveys oder Paid to click Websites können Besucher schnell und leicht für ein paar wenige Klicks Geld verdienen. Die Verdienstmöglichkeiten von Paidmails und Co sind allerdings sehr gering. Außerdem bieten diese Dienste einem nur ein paar Klicks pro Tag an, daher muss man sich bei mehreren Anbietern anmelden. Aber auch dann verdient man etwa 1 Euro in der Stunde, denn diese Klicks werden verständlicherweise total unter bezahlt. Mit einem Cent pro Mail oder 1.5 Cent pro geöffnete Website ist man schon sehr gut dabei. Aber selbst dann machen nur die wenigsten auf Dauer Profit, denn das System basiert darauf, dass meist kleine Firmen für einen geringen Betrag eine Anzahl von Klicks auf ihre Website kaufen. Auf dieser Website findet man meist unseriöse “100€ pro Tag Online verdienen” Strategien zum Kaufen. Und wenn so ein PTC Klicker immer nur 1 Cent pro Klick kriegt und dann monatelang jeden Tag diese Überschrift lesen muss, wird er wohl irgendwann schwach und kauft sich dieses Produkt. Dann hat der Werber sein Ziel erreicht und die ganzen tausende Klicks davor waren umsonst.
Genau deshalb halte ich nichts von diesen Seiten. 10 mal täglich klicken um nach 100 Tagen 10 Euro zu haben, finde ich wesentlich nerviger, als ein paar Pfandflaschen zu sammeln. Fragt sich nur noch, wieso das Sammeln so verpönt ist, während das 1 Cent pro Klick im Internet immer populärer und “cooler” wird…




Wenn man nach einer neuen, schnellen 3D Engine sucht, stößt man schnell auf Leadwerks. Aber Leadwerks ist mehr als eine 3D Engine, es ist eine Gameengine für CPP, BlitzMax und C#. Trotzdem liegt der Schwerpunkt, wie man auf dem Bild leicht erkennen kann, auf der 3D Grafik: Leadwerks rendert komplett jedes Objekt mit GLSL, also mit Shadern. Mit dem dynamischen Lichtsystem lassen sich leicht dynamische Lichteffekte darstellen. Für jede Textur muss eine Material Datei erstellt werden. In der Material Datei gibt man an, welche Shader für die Textur verwendet werden sollen. So kann man leicht verschiedene Materialien erstellen. Als Physik Engine wird Newton verwendet. Die Newton Physik Engine ist sicherlich nicht die schnellste und umfangreichste, dafür aber gut bewährt und fehlerfrei. Für den Sound verwendet Leadwerks die OpenAL Engine. Damit sind umfangreiche 3D Sound Effekte möglich. Und auch komplexe Netzwerkverbindungen sind mit dem UDP Protokoll möglich. Leadwerks verwendet ein eigenes Datei Format für 3D Modelle: GMF. Aber mit den verschiedenen Tools ist es kein Problem von den verbreitesten 3D Formaten ein Model in Leadwerks zu importieren. Bemerkenswert ist zu letzt noch das Datei System: Mit dem Kürzel “abstract::” wird der gesamte Ordner nach der Datei gesucht, so dass Ordner Angaben im Pfad der Vergangenheit angehören. Als Dokumentation steht ein leider nicht immer aktuelles Wiki und ein akzeptables Forum zur Verfügung. Außerdem gibt es eine sehr umfangreiche Sammlung von Tools: Es gibt einen Editor, mit dem man leicht Szenen erstellen kann. Und es gibt viele Textur und Material Tools. Mit Lua wird auch eine Scriptengine unterstützt.
Ich selbst kaufte mir Leadwerks letzten Herbst und seit dem hat sich einiges getan: Fast monatlich erschienen Updates. Und so wie es aussieht, ruht sich der Entwickler auch nicht aus, sondern kündigt weiter Verbesserungen an. Ich fand das nicht immer so gut, denn gerade bei größeren Projekten müsste man regelmäßig erhebliche Teile vom Code ändern um aktuelle Versionen benutzen zu können. Außerdem kann es etwas nervig werden, jedesmal die Texturen in das DDS Format umzuwandeln und die Models in das GMF Format zu konvertieren. Material Files werden nun glücklicher Weise automatisch generiert. Das alles kann einem auch Zeit kosten. Aber insgesamt spart man doch viel Zeit im Vergleich zu vielen anderen Engines, denn Joshua Klient, der Entwickler von Leadwerks verfolgt das Ziel eine Engine zu programmieren mit der man mit wenig Zeilen Code viel erreichen kann. Also perfekt für Anfänger. Leadwerks wird übrigens nur von Joshua Klient, einem Amerikaner in Kalifornien entwickelt. Daher ist auch kein E-Mail Support vorhanden. Dafür gibt es ein Forum und eine Dokumentation. Das Forum ist ganz gut besucht, aber nicht immer kriegt man dort eine Antwort. Die Dokumentation ist nicht immer ganz aktuell und während dem coden stößt man immer wieder auf kleinere Bugs. Insgesamt wirkt Leadwerks noch nicht ganz ausgreift. Ich denke in einem Jahr gibt es mit Leadwerks endlich die perfekte Gameengine für BlitzMax. Wer aber eine NextGen 3D Engine sucht, ein erfahrerener Programmierer ist und bereit ist etwa 100€ auszugeben, für den ist Leadwerks perfekt, da es auch keine wirklichen Alternativen gibt!
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